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Das
beunruhigende aber auch aufregende an weiblicher
Agressivität ist der Moment der doppelten Dominanz und
Unterwerfung. Nicht nur auf der Ebene der Begierde und
des "Haben"-wollens locken die weiblichen
Reize, denen ein Mann nur zu gerne erliegt, sondern die
Agressivität bedeutet auch, daß die Frau die Kontrolle
über das Geschehen an sich reißt und bestimmt. Dieses
Themas hat sich der Photograph Martin Pelzer in seinen
spannenden Arbeiten angenommen. So sind eine schwarze
Korsage, ein Lackstiefel oder ein schwarzes Lederdress bei ihm alles
andere als Unterwürfigkeit ausdrückende Kleidungsstücke.
Vielmehr sind sie Ausdruck offensiv dargestellter Lust,
die mehr die eigene Wünsche einfordert, als sie zu
verheißen. Und genau diesen interessanten Ansatz
verfolgt Martin Pelzer mit seiner Partnerin Anna und
zeigt, daß Sadomasochistische Kunst viel subtiler und
phantasievoller sein kann, als ewig gleiches Bondage und
Peitschenschwingen.
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Ein
paar Worte zu uns selbst. Wir, das sind Martin (26) und
Anna (21) aus Berlin.
Wir
haben uns schon immer für Fotografie interessiert und
irgendwann Anfang 2000 haben wir uns unsere erste
SLR-Kamera zugelegt. Und damit hat Martin dann die
ersten Gehversuche in der Fotografie gemacht. Da wir
noch nie die Menschen waren, die Sachen nur
"halb" gemacht haben, wurde das ganze sehr
schnell ziemlich kostspielig und zeitaufwendig.... wenn
schon, denn schon :-) Es war natürlich nur eine Frage
der Zeit, bis wir unsere andere Leidenschaft "Fetish/SM"
mit der Fotografie verbunden haben und seit gut einem
Jahr kann man die Ergebnisse auf dieser Webseite
besichtigen.
Wie
gesagt, ist das ganze eigentlich nur ein Hobby. Martin
verdient sein Geld als Mediengestalter und Anna bastelt
noch an ihrem Fachabi für E-technik. Das heißt, dass
wir Gott sei dank nicht unseren Lebensunterhalt mit
Fotos verdienen müssen, denn so haben wir die Freiheit,
zu arbeiten, wie, wann, wo und mit wem wir wollen. Aber
auch, wenn wir auf Publikationen, Buchungen oder
Verkaufszahlen nicht angewiesen sind, freuen wir uns natürlich
immer über Ausstellungen, Veröffentlichungen oder
verkaufte Bilder, die uns in unserer Arbeit bestätigen
und uns wenigstens einen Teil der Kosten wieder
einbringen.
Alles
was wir können, ist "learning by doing"
entstanden. Dieser Weg ist zwar nicht unbedingt
unangenehm, aber schon sehr steinig und es gab Momente,
in denen wir alles hätten hinschmeissen können. Wir
sind beide zu ungeduldig und vor allem zu
selbstkritisch, um mit Ergebnissen leben zu können, die
nicht unseren Erwartungen entsprechen. Aber weil es
nichts besseres gibt, als die guten Resultate eines
Shootings zu sehen, werden wir wohl noch lange so
weitermachen wie bisher :-)
Mittlerweile
sind die Ergebnisse unsere Fotografiererei ganz
ansehnlich geworden (hoffen wir zumindest :-) ) und wir
arbeiten auch gerne mal mit anderen Modellen zusammen.
Außerdem möchten wir an dieser Stelle Desiree, der
grandiosen Maskenbildnerin danken, mit der wir in
letzter Zeit einige Male zusammenarbeiten konnten. (das
Einzige, was uns noch fehlt, sind Läden oder
Hersteller, die uns für aufwendigere Projekte Kostüme
oder Klamotten zur Verfügung stellen können. *wink mit
dem Zaunpfahl* - irgendwer, der gerade "hier!"
schreit? ... dann mailt uns:-) )
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